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Daniel Good Rare Books and Engravings

1680 EINBLATTDRUCK Conrad Meyer; Pax Optima Rerum. Gloria un Coelis - Religion

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Einblattdruck

Pax optima rerum… Gloria in Coelis Deo et in Terra Pax

Conrad Meyer inve. et fecit Aet. 61

Zürich: ab der Bürger Bibliothec, 1680.

Radierung; 18 x 16,5 cm. Papier: 30.5 x 27,3 cm

Unten rechts "Der Tugend Liebenden Jugend, in Zürich ab der Bürger Bibliothec, Am Neüwen Jahrs Tag 1680. Zu immer wehrender Gedechtnus ferehrt"

Seltener variante ohne das hebräische Wort Jehova in der Sonne.


Hollstein's German engravings, etchings and woodcuts, Bd. XXVII, Amsterdam 1980, S. 136, Nr. 235 (keine Beschreibung)

Zürcher Neujahrsblätter, Zürich 1971, S. 3

Conrad Meyer war der Sohn des Zürcher Kupferstechers Dietrich Meyer (1572–1658). Von seinem Vater ausgebildet, wurde er bekannt für seine druckgraphischen Werke, besonders für Radierung.

Seine Ausbildung vervollständigte er 1638 bei Joseph Plepp in Bern. Ende 1642 kam er über Augsburg und München von seiner Wanderschaft zurück, die ihn unter anderem zu Matthäus Merian (1593–1650) in Frankfurt am Main geführt hatte. In Zürich arbeitete er in der Familientradition der Druckgraphik von Vater und Bruder Rudolf Meyer (1605–1638) weiter. Für Neujahr 1645 konzipierte er einen Einblatt-Druck zum Thema «Tischzucht», der die Jugend zu guten Sitten am Esstisch anleiten sollte. Der lokal bekannte Barockdichter Johann Wilhelm Simler (1605–1672) verfertigte die der Radierung Meyers beigedruckten Verse. Mit diesem Neujahrsblatt der damaligen Burgerbibliothek Zürich (heute Zentralbibliothek Zürich) begründete er die Tradition der Zürcher Neujahrsblätter, die seither jährlich am lokalen Feiertag (Berchtoldstag, 2. Januar) veröffentlicht werden. 1649 heiratete er Susanna Murer (1614–1679), Enkelin des Glasmalers und Dichters Christoph Murer in Zürich.